Wichtige Vitamine in der Schwangerschaft
Während einer Schwangerschaft ist eine gesunde Ernährung wichtiger denn je, denn die Nährstoffe, die das Kind über die Mahlzeiten der Mutter zu sich nimmt, beeinflussen und unterstützen sein Wachstum und seine Entwicklung. Dabei ist es gar nicht mal der Fall, dass werdende Mütter unbedingt sehr viel mehr essen müssten, tatsächlich steigt der Kalorienbedarf einer Schwangeren um lediglich circa 300 Kalorien pro Tag an. Aber es ist sehr wohl der Fall, dass die Art der Ernährung eine große Rolle spielt. Vor allem ist es wichtig, auf verschiedenen Vitamine zu achten. Zum einen sind die Vitamine dafür zuständig, Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße aus der Nahrung in Energie umzuwandeln und sorgen damit dafür, dass Beschwerden wie Müdigkeit oder Stress nachlassen. Für das heranwachsende Kind entscheiden die Vitamine jedoch über sein Wachstum und seine Entwicklung mit.
Die wichtigsten Vitamine im Überblick
Von besonderer Bedeutung ist die Folsäure während der Schwangerschaft. Ihr Bedarf steigt bereits zu Beginn einer Schwangerschaft auf das Doppelte an, pro Tag werden eine Zufuhr von 0,6 mg empfohlen. Um diese Zufuhr zu gewährleisten, reicht eine normale Ernährung mit folsäurehaltigen Speisen, wie etwa Brokkoli, Spinat, Grün- oder Rosenkohl nicht aus, die Einnahme von Präparaten wird daher empfohlen. Vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel ist Folsäure besonders wichtig, um neuronalen Schäden beim Kind vorzubeugen. Folsäure- und andere Präparate, die speziell für die Schwangerschaft entwickelt worden sind, sind in der Apotheke zum Beispiel von Femibion erhältlich.
Vitamin A-C
Auch Vitamin A, C und die verschiedenen B-Vitamine sind während der Schwangerschaft von großer Bedeutung für das Wohlbefinden der werdenden Mutter und die Entwicklung des Kindes. Sie sind beteiligt am Aufbau der Haut und des Nervensystems, unterstützen die Wundheilung, schützen vor Infekten, helfen beim Aufbau der Knochen und der Herzmuskulatur und unterstützen den Stoffwechsel. Sie sind in vielen Obst- und Gemüsesorten wie etwa Paprika, Bohnen, Kohl, Avocado, Zitrusfrüchten und Kiwis –, aber auch in Fisch, Fleisch und Vollkornprodukten enthalten.